Referenzen

Was sich zeigt, wenn man genau hinschaut

Aus früheren Projekten, anonymisiert: wie eine Situation aussah, was konkret gemacht wurde, was sich dadurch verändert hat

PROFIL 01

Diagnose und Potenzial

Kunde

Ein mittelständisches Energieunternehmen, bei dem durch gewachsene IT-Systeme und vorangegangene Prozessumbauten in der Abrechnung ein unübersichtliches Chaos entstanden war.

Ausgangslage

Der Verantwortliche vermutete, dass nicht alles, was an Leistung erbracht wurde, am Ende auch abgerechnet wird. Beweisen konnte das niemand, die Datenlage war verstreut und es gab keinen Mechanismus, der das systematisch abgleicht.

Vorgehen

Zuerst wurde ein Reporting aufgebaut, das das volle Ausmaß des Problems offenlegte. Anschließend wurde eine Task-Force aufgesetzt und die Fälle nach Fehlerbildern geclustert, um ähnliche Fälle gebündelt abzuarbeiten. Priorität hatte dabei Tempo: wöchentlich wurde neu entschieden, welche Cluster als Nächstes abgerechnet wurden.

Ergebnis

Die identifizierten Fälle wurden durch die Task-Force nachträglich abgerechnet. Es war ein zeitlich begrenztes Projekt mit klarem Anfang und Ende, der Prozess wurde nach Abschluss nicht dauerhaft weitergeführt.

PROFIL 02

Steuerung auf Führungsebene

Kunde

Eine mittelständische IT-Beratung mit mehreren gleichberechtigten Partnern, jeder mit eigenem Team und eigener Ergebnisverantwortung.

Ausgangslage

Jeder Partner sah bislang nur eine aufbereitete Zahl. Um daraus eine Erklärung zu machen, mussten die eigenen Mitarbeiter die Zahl jedes Mal manuell mit Kontext und Details anreichern, das kostete Zeit und war von Partner zu Partner unterschiedlich gut gepflegt.

Vorgehen

Aufbau eines automatisierten Reportings, das die Erklärung und die Details bereits mitliefert, ohne dass Mitarbeiter das noch manuell nachtragen müssen. Alle Partner greifen seitdem auf dieselbe, laufend aktuelle Datenbasis zu.

Ergebnis

Deutlich weniger manueller Aufwand für die Teams der Partner, und Entscheidungen auf Führungsebene, die sich auf nachvollziehbare Zahlen statt auf Bauchgefühl stützen.

PROFIL 03

Übergabe in die Linie

Kunde

Ein Unternehmen aus der Energiebranche mit einer Matrixorganisation und mehreren Abteilungen im operativen Kerngeschäft.

Ausgangslage

Der Alltag war von wiederkehrender Unzufriedenheit geprägt, es hieß immer wieder, dass vieles schlecht läuft, ohne dass jemand greifbar benennen konnte, woran es eigentlich lag.

Vorgehen

Zuerst wurde ein Reporting aufgebaut, das die Fehlerbilder überhaupt sichtbar machte. Darauf aufbauend wurden die Abteilungsleiter in wöchentlichen Terminen jeweils auf die drei größten Probleme fokussiert, nach dem Pareto-Prinzip. Der eigentliche Unterschied lag in der Beharrlichkeit: statt jede Woche zum nächsten Thema zu wechseln, blieb ein einmal identifiziertes, relevantes Problem so lange auf der Agenda, bis es tatsächlich gelöst war, teilweise über mehrere Wochen hinweg. Die Termine liefen unter eigener Leitung, inklusive Schulung der beteiligten Personen im Umgang mit den Daten.

Ergebnis

Aus wiederkehrender Unzufriedenheit ohne klaren Ansatzpunkt ist ein dauerhaftes Dranbleiben an den wirklich relevanten Problemen geworden. Die Verantwortung dafür liegt heute in der Linie selbst, bei rund 40 Mitarbeitenden spürbar veränderter Alltag.

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